Wie ich an eine freie Arbeit herangehe (Teil 2)

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Vor einigen Wochen habe ich euch im ersten Teil des Artikels beschrieben, wie ich ein freies Fotoprojekt vorbereite. In diesem Teil soll es nun um das eigentliche Shooting und die Postproduction gehen.

Shooting

Das Shooting ist natürlich der wichtigste Schritt des Prozesses. Deshalb dienen die  anderen Schritte eigentlich nur dazu, dass beim Shooting selbst möglichst alles glatt läuft.

Für mich ist es in diesem Zusammenhang enorm wichtig, dass sich das Model wohl fühlt und die Chemie zwischen ihr/ihm und mir stimmt. Ich versuche mir daher auch immer vor dem Shooting ein paar Minuten Zeit zu nehmen, um mich mit dem Model zu unterhalten, damit sie oder er lockerer wird. Hier hilft auch oft ein Rundgang durch’s Studio oder die Location.

Während des Shootings nutze ich gerne passende Musik, um die richtige Stimmung für das Shooting zu erzeugen.

Außerdem bin ich natürlich immer vor dem Model am Set, um dann bis zum Eintreffen oder – wenn ich mit einer Visa arbeite – bis das Model gestylt ist, alles vorbereitet zu haben. Das kann dann auch bei einem Studioshooting gut und gerne 1-2 Stunden in Anspruch nehmen. Denn ich bemühe mich, die Vorbereitungen möglichst stressfrei zu machen. Denn wenn ich gestresst bin, ist es das Model igendwann auch…

Wenn ich in einem Studio arbeite, shoote ich übrigens nach Möglichkeit „tethered“, d.h. ich übertrage die Bilder direkt auf mein Notebook um die Schärfe und Bildwirkung besser beurteilen zu können. Außerdem kann ich so auch dem Model ein besseres Gefühl für die Qualität der Aufnahmen geben. Bin ich unterwegs, dann nutze ich zumindest mein IPad, um zwischendurch einen Blick auf die Bilder zu werfen (die übertrage ich dann per Funk).

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