Wie ich meine Fotos sichere | How I backup my photos

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Datensicherung ist wichtig. Das weiß jeder, der schon einmal durch einen Hardwarefehler, einen Virenbefall oder durch eigene Dummheit Daten verloren hat.
Ich musste diese Lektion anfang letzten Jahres lernen. Ich hatte mir auf meinem Rechner einen Virus eingefangen und musste im Anschluss meine Platten formatieren. Leider waren darauf die Fotos von drei Shootings, die ich noch nachbearbeiten musste und daher noch nicht gesichert hatte… Damit mir dieser Fehler nicht ein zweites Mal passiert, habe ich meine Backup-Strategie überarbeitet. Inzwischen habe ich ein 3-stufiges Backup-Konzept, das ich euch hier beschreiben möchte.


Backing up your data is important. Everyone who has ever lost data due to a hardware failure, a virus attack or through their own stupidity knows that.
I had to learn that lesson beginning of last year when I caught a virus and had to format my hard drives. Unfortunately, when that happened I was still editing pictures of three shootings, which I hadn’t backed up yet… So I had to revise my backup strategy in order to prevent any future data loss. Now I have a 3-stage backup concept I would like to share with you here.

 


Schritt 1: Kopieren meiner Fotos auf den PC | Step 1: Copying my photos to my PC

Um meine Fotos bearbeiten zu können kopiere ich sie zunächst auf meinen PC. Aber die RAW-Daten aller meiner Fotos bleiben so lange auf der Speicherkarte, wie es nur irgendwie geht. Damit habe ich eine erste – wenn auch ziemlich primitive – Sicherung der Daten.


In order to be able to edit my photos at all, I copy them to my PC. But the RAW files of my photos remain on the storage card as long as possible. So this is my first – admittedly very simple – backup.

 

Schritt 2a: Live-backup auf mein NAS | Step 2a: Live backup to my NAS

Alle meine fertigen Fotos, Arbeitskopien und Lightroom-Kataloge lege ich auf meinem Rechner in einem bestimmten Verzeichnis ab. Dieses sichere ich live, d.h. während ich die Bilder bearbeite, auf mein NAS (Synology DS414). Dazu nutze ich Allway Sync. Das Besondere dabei: Ich synchronisiere nur in eine Richtung, d.h. von meinem Rechner auf das NAS, aber nicht von dort zurück. Damit schützte ich mich gegen Datenverlust auf meinem Rechner.


I keep all my edited photos, working copies and Lightroom catalogs in special folders on my PC. These folders I back up live, i.e. while editing them, to my NAS (Synology DS414). For this live backup I use Allway Sync. The important aspect: I perform the synchronization in only one direction, i.e. always from my PC to my NAS, but never from my NAS to my PC. That way I protect my PC against data loss.

 

Schritt 2b: Redundante Datenhaltung auf dem NAS | Step 2b: Redundant data storage on my NAS

Auch wenn’s streng genommen kein echtes Backup ist, so schütze ich mein NAS gegen Datenverlust, indem ich die darin enthaltenen Festplatten in Form eines RAID 10 organisiert habe. Damit erhalte ich schnelle Zugriffszeiten und eine redundante Datenhaltung, die den Ausfall einer Festplatte verkraftet.


Although it’s not a real backup, I protect my NAS against data loss by organizing its hard drives as a RAID 10. A RAID 10 provides high performace and a level of data redundancy that can handle the crash of one hard drive.

 

Schritt 3: Datensicherung in der Cloud mittels CrashPlan | Step 3: Data backup in the cloud with CrashPlan

Die letzte und wahrscheinlich spannendste Stufe in meinem Backup-Konzept ist die automatische Sicherung in die Cloud. Dazu nutze ich CrashPlan. CrashPlan ist ein Cloud-Dienst, der für aktuell 48$/pro Jahr eine unbegrenzte Menge an Daten sichert. Das Schöne daran: Die Daten werden vor dem Versand verschlüsselt, so dass auch CrashPlan (vermutlich) nicht an sie ‚ran kommt. Und mit dem Tutorial von Scott Hanselman war’s kinderleicht, den zugehörigen Client auf meinem NAS einzurichten.

Das sichert nun automatisch jede Nacht alle meine Fotos in die Cloud. Das geht zwar seeeehr langsam (wir reden hier über Wochen statt Tage!), aber da ich dafür nichts weiter tun muss, ist mir das Tempo ziemlich egal.


The last and possibly most interesting step in my backup concept is the automatic cloud backup. For this I use CrashPlan. CrashPlan is a cloud service that currently costs $48/year and provides unlimited online storage. The nice thing: The data is encrypted before it is sent to the cloud. So that even CrashPlan cannot access my photos (or at least I hope so). And with Scott Hanselman’s tutorial installing the client application on my NAS was very easy.

Now every night my NAS saves all my photos to the cloud. Of course that’s reeeally slow (we are talking about weeks not days!). But as I needn’t do anything for the backup to run, speed doesn’t really matter to me.

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